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Referenten (w/m) für das Justizhaus - Schwerpunkt Konzeptarbeit

Standort:  Eupen

Das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft sucht einen

Referenten (w/m) für das Justizhaus – Schwerpunkt Konzeptarbeit

 

Das Justizhaus

Auf Anfrage des Gerichts, der Staatsanwaltschaft oder einer Verwaltungsbehörde werden Beschuldigte und verurteilte Straftäter begleitet und kontrolliert. Im Rahmen der Strafgefangenenbetreuung wird Häftlingen und deren Angehörigen eine psychosoziale Begleitung angeboten. Opfer von Straftaten oder deren Angehörige finden im Justizhaus Unterstützung, wenn sie ihre Rechte in einem Gerichtsverfahren vertreten sehen möchten. Auf Anfrage einer Gerichtsbehörde werden im Justizhaus Sozialuntersuchungen im Rahmen der Festlegung der elterlichen Autorität oder der Beherbergung minderjähriger Kinder durchgeführt. Als Erstberatungsstelle empfängt, informiert und orientiert das Justizhaus Bürger, die sich Fragen zum Verlauf und den Folgen eines anstehenden Gerichtsverfahrens stellen. Zusätzlich kooperiert das Justizhaus mit Partnerorganisationen, welche Aufgaben im Bereich der juristischen Beratung, der psychologischen Hilfe und der Mediation ausüben.

 

Ihre Aufgaben:

  • Sie entwickeln Konzepte zur Weiterentwicklung der Maßnahmen und Angebote bezüglich der Begleitung und der sozialen Eingliederung von Straftätern. Dazu schreiben Sie Entscheidungsvorlagen für die Regierung und erarbeiten Richtlinien zur Umsetzung in die Praxis. 
  • Sie nehmen an nationalen Koordinationsversammlungen und Arbeitsgruppen im Rahmen der Interministeriellen Konferenz der Justizhäuser und des Kollegiums der Generalprokuratoren teil.
  • Sie analysieren die bestehende Gesetzgebung und wirken an deren Entwicklung und Erneuerung mit.

„In den kommenden Monaten koordinieren wir auf nationaler und lokaler Ebene beispielsweise die Umsetzung eines Gesetzes, das kurze Haftstrafen betrifft. Das Gesetz tritt nächstes Jahr in Kraft. Bis dahin müssen Richtlinien erstellt, unser IT-System aktualisiert und die Justizassistenten geschult werden.“ Diana Rauw, Fachbereichsleiterin

  • Darüber hinaus betreuen Sie Projekte im Bereich der spezifischen IT-Programme und Datenbanken zur Aktenverfolgung.

 

  

Sie verfügen über folgendes Diplom:

  • einen Universitäts- oder Hochschulabschluss langer Studiendauer. Studenten im letzten Studienjahr werden ebenfalls zugelassen.

 

Wir erwarten von Ihnen:

  • selbstverantwortliches Arbeiten
  • analytisches und konzeptionelles Denken
  • Organisationskompetenz, Flexibilität und Teamfähigkeit
  • ausgeprägte kommunikative Kompetenzen
  • sehr gute Deutsch- und Französischkenntnisse in Wort und Schrift

 

Von Vorteil sind:

  • Kenntnisse der unterschiedlichen Einsatzbereiche des Justizhauses, der Gerichtsbarkeiten, in Kriminologie, Viktimologie und/oder Strafrechtslehre
  • allgemeine juristische Grundkenntnisse
  • Niederländisch- und Englischkenntnisse

 

Wir bieten Ihnen:

  • eine vielschichtige und abwechslungsreiche Tätigkeit im Team mit individuellen Entfaltungs­möglichkeiten und Teilnahme an berufsrelevanten Weiterbildungen
  • ein dynamisches Arbeitsumfeld mit flexiblen Arbeitszeiten sowie eine Bezahlung auf Grundlage der Gehaltstabellen des öffentlichen Dienstes zuzüglich Sozialvorteilen

 

Sie möchten einen tieferen Einblick in die Funktion erhalten? Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Frau Diana Rauw, Fachbereichsleiterin Justizhaus (diana.rauw@dgov.be oder 087 594 602).

 

Sie haben Fragen zur ausgeschriebenen Stelle und zum Arbeitgeber Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft? Zu Ihrer Bewerbung? Wenden Sie sich gerne an Anke Palm, Referentin für Personalauswahl  (bewerbungen@dgov.be oder 087 876 772).

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

Bitte senden Sie uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf und Kopie Ihres Diploms.

Nutzen Sie dazu ausschließlich unser Bewerberportal (https://jobs.ostbelgienlive.be/Ministerium/). Sobald Ihre Bewerbung erfolgreich eingegangen ist, bestätigen wir den Erhalt per E-Mail.

Bewerbungen, die per Post, E-Mail oder Fax eingehen, können nicht berücksichtigt werden.

 

Die Bewerber(innen), die nach Prüfung der Bewerbungsunterlagen in die engere Auswahl gekommen sind, werden zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen.